Zukunft denken, Wandel gestalten: Carina Stöttner beim Internationalen Foodservice-Forum 2026
Am 12. März 2026 wurde Hamburg erneut zum Zentrum der europäischen Gastronomiebranche: Beim Internationalen Foodservice-Forum im Congress Center Hamburg – traditionell am Vortag der Internorga – trafen sich Entscheiderinnen und Entscheider aus ganz Europa, um über die Zukunft des Außer-Haus-Marktes zu diskutieren.
Mit dabei: Carina Stöttner, Zukunftsforscherin und Gründerin der Futurewise Company, die als Abschluss-Keynote-Speakerin auf der Bühne stand. Die Vermittlung erfolgte über die renommierte Agentur Premium Speakers.
Europas größter Branchentreff – und ein Blick nach vorn



Das Foodservice-Forum gilt als einer der wichtigsten Impulsgeber der Branche. Hier geht es nicht nur um Trends, sondern um strategische Fragen: Wie verändert sich Konsum? Welche Geschäftsmodelle entstehen? Und wie bleibt Gastronomie langfristig relevant?
Das Programm 2026 spiegelte genau diese Vielfalt wider. Auf der Bühne standen unter anderem:
- Erik Meijer – mit einem Wake-up-Call aus der Welt des Profisports
- Katrin Wißmann – mit Analysen zu den Top 100 Gastro-Playern
- Jochen Pinsker – zu Potenzialen im Außer-Haus-Markt
- Benjamin Bargetzi – zu Neurowissenschaft und KI
- Jan Knikker – zur Gastronomie in der 15-Minuten-Stadt
- Jacek Trybuchowski – zu internationalem Wachstum
- Yotam Ottolenghi – im Fireside Chat über Kreativität und Food Culture
Ergänzt wurde das Programm durch Panels, Start-up-Pitches und Best Practices aus der Branche – von asiatischer Urban Cuisine bis hin zu Stadion-Catering.
Die Zukunft isst anders – Carina Stöttners Abschluss-Keynote
Den inhaltlichen Schlusspunkt setzte Carina Stöttner mit ihrer Keynote: „Die Zukunft isst anders: Wandel als größte Chance für die Branche“
Im Zentrum standen nicht nur Trends, sondern konkrete Zukunftsfragen, die Gastronominnen und Gastronomen heute strategisch beantworten müssen:
- Neue Zielgruppen denken: Wie lassen sich Angebote für eine wachsende Generation 65+ gestalten – vermögend, aktiv und mit Zeit?
- Superdiversität nutzen: Welche neuen Formate entstehen durch kulturelle Vielfalt – etwa rund um Anlässe wie Lunar New Year, jenseits klassischer Peaks?
- Klimawandel als Chance begreifen: Welche neuen regionalen Produkte entstehen – z. B. durch neue Weinbaugebiete in Deutschland?
- Gesellschaftliche Rolle neu definieren: Kann Gastronomie künftig mehr sein als Konsumort – nämlich ein Raum für Begegnung, Austausch und gesellschaftlichen Zusammenhalt?
Ihre zentrale Botschaft: Wandel ist nicht nur Herausforderung – sondern ein strategischer Hebel für neue Geschäftsmodelle, Zielgruppen und Relevanz.
Networking, Inspiration und Ausblick
Neben den inhaltlichen Impulsen bot das Forum zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch – ein entscheidender Faktor in einer Branche, die sich aktuell stark transformiert.
Ein besonderes Highlight folgte am Freitagabend im Rahmen der Internorga: Bei der festlichen Gala im Grand Elysée Hamburg kamen rund 400 geladene Gäste zusammen, um herausragende Konzepte und Persönlichkeiten zu feiern – darunter Karls Erlebnis-Dörfer, Haferkater und Henry McGovern.

Bild: Thomas Fedra
