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Tag: technologische Souveränität

Zukunft der Industrie, Zukunft der Wirtschaft: Warum Deutschland jetzt auf radikale Innovation setzen muss

Ein Rückblick auf die Abschluss-Keynote von Zukunftsforscherin Carina Stöttner beim LEON 2026 – und was sie über die Zukunft industrieller Arbeit, Resilienz und die Risiken eines übersteuerten Protektionismus zu sagen hatte.

Wenn die Zukunftsforscherin ans Pult tritt

Es ist 17:15 Uhr im Casals Forum in Kronberg. Ein langer Kongresstag liegt hinter den rund hundert Entscheiderinnen und Entscheidern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Bundeswehr. Die großen Linien des Tages – Resilienz, Sicherheit, Transformationsfinanzierung, der Mittelstand als Stabilitätsanker – sind gezogen. Dann betritt Carina Stöttner die Bühne und stellt die Frage: wohin könnte die deutsche Industrie und Wirtschaft sich in Zukunft entwickeln?

Stöttner ist Zukunftsforscherin – kein Prognostikerin, die Charts in die nächsten zehn Jahre verlängert, sondern jemand, die mit Unternehmen, Ministerien und Bildungsträgern daran arbeitet, gewünschte Zukünfte konkret zu machen. Ihre Abschluss-Keynote „Die Zukunft der industriellen Arbeit“ war kein Schlusspunkt, sondern ein Startsignal: für eine Debatte, die in Deutschland zu lange technokratisch geführt wurde – und jetzt eine Richtung braucht.

Resilienz ist nicht Verteidigung – sondern die Fähigkeit, Zukunft zu bauen

Den ganzen Tag über war Resilienz das Leitmotiv des LEON 2026 gewesen. Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori hatte sie zur „entscheidenden Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit“ erklärt. Stöttner griff den Begriff auf – und drehte ihn.

Resilienz, so der Tenor ihrer Keynote, ist nicht der Versuch, einen Status quo gegen eine unsichere Welt zu verteidigen. Resilienz ist die Fähigkeit, trotz – und mithilfe – disruptiver Veränderungen handlungsfähig zu bleiben und wünschenswerte Zukünfte zu gestalten. Wer Resilienz nur als Schutzschild begreift, baut Bunker. Wer sie als Gestaltungsfähigkeit versteht, baut Plattformen.

Damit war der Rahmen gesetzt für die zwei großen Themenstränge der Keynote: Deeptech und radikale Innovation auf der einen Seite, Bildung und Arbeit der Zukunft auf der anderen.

Deeptech und radikale Innovation: Deutschlands eigentliche Standortfrage

Deutschland hat ein Innovations-Paradox. Forschungsstark, patentstark, mittelstandsstark – und trotzdem in vielen Schlüsseltechnologien hinter den USA und China. Stöttner lieferte dafür eine Diagnose, die im Saal saß: Wir haben Inkremental-Innovation perfektioniert, radikale Innovation aber strukturell entwöhnt.

Deeptech – also Technologien mit hohem wissenschaftlichem Risiko und langem Entwicklungshorizont, von Quantencomputing über synthetische Biologie bis zu neuen Energie- und Materialsystemen – braucht andere Voraussetzungen als die optimierende Innovation, in der deutsche Industrie groß geworden ist:

  • Längere Kapitalhorizonte als der typische deutsche Finanzierungsmix sie heute bietet
  • Höhere Toleranz für Scheitern, sowohl in Unternehmen als auch in der öffentlichen Förderlogik
  • Engere Verzahnung von Spitzenforschung und industrieller Skalierung, statt sequenzieller Übergaben über jahrelange Schnittstellen
  • Talent, das interdisziplinär denkt und zwischen Labor, Code und Werkshalle wechseln kann

Die Trade-offs des Protektionismus: Wenn Resilienz zum Käfig wird

Den vielleicht heikelsten Teil ihrer Keynote widmete Stöttner einer Frage, die im aktuellen industriepolitischen Diskurs oft umschifft wird: Was passiert, wenn Protektionismus zu drastisch wird?

Resilienz und Souveränität sind legitime, sogar zwingende Ziele. Aber sie haben eine Schattenseite, die in ehrlicher Industriepolitik benannt werden muss:

  • Innovationsverlust durch Abschottung. Wer kritische Vorprodukte rein national reorganisiert, zahlt nicht nur höhere Stückkosten, sondern verliert den Wettbewerbsdruck und Wissensaustausch, der Innovation antreibt. Geschlossene Systeme altern schneller als offene.
  • Kapital- und Talentflucht. Globale Forscher, Gründerinnen und Investoren entscheiden sich für Ökosysteme, in denen sie skalieren können. Übersteuerter Protektionismus signalisiert: Hier wird verteidigt, nicht gebaut.
  • Strategische Kosten der Subventionsspirale. Jede Industrie, die per Subvention im Land gehalten wird, bindet Mittel, die anderswo – etwa in Deeptech, Bildung, Infrastruktur – mehr Zukunft gekauft hätten. Industriepolitik ist immer auch eine Allokationsentscheidung gegen alternative Zukünfte.
  • Reziprozitätsrisiken. Schutzmaßnahmen provozieren Schutzmaßnahmen. Eine Exportnation wie Deutschland verliert in einer eskalierenden Protektionismus-Spirale strukturell mehr als geschlossenere Volkswirtschaften.
  • Demokratische Erosion. Wenn „strategische Industrien“ zur Dauerkategorie werden, wachsen Verflechtungen zwischen Staat und Konzernen, die langfristig Wettbewerb und Erneuerung schwächen.

Stöttners Plädoyer war kein naiver Freihandelsruf, sondern ein Plädoyer für Maß: Resilienz dort, wo sie sicherheitsrelevant und nicht anders erreichbar ist – und Offenheit überall sonst, weil Offenheit die eigentliche Quelle von Innovation und Wohlstand bleibt. Die wünschenswerte Zukunft liegt nicht in maximaler Autarkie, sondern in kluger, partnerschaftlicher Souveränität.

Was bleibt: Drei Imperative für die nächste Dekade

Aus Stöttners Keynote lassen sich drei Imperative destillieren, die für jeden Industrie- und Wirtschaftsstandort gelten – und für Hessen besonders:

  1. Auf Deeptech und radikale Innovation setzen. Inkrementelle Verbesserung ist eine Pflichtübung, kein Standortvorteil mehr. Die Kür heißt: Technologien mit zehn-, fünfzehnjährigem Horizont jetzt finanzieren, organisieren, skalieren.
  2. Bildung und Arbeit vom Lebenslauf her denken. Nicht Curricula, sondern Lernarchitekturen. Nicht Qualifizierung als Projekt, sondern Lernen als Infrastruktur.
  3. Resilienz und Offenheit balancieren. Souveränität dort, wo sie unverzichtbar ist. Offenheit überall sonst – als Quelle von Innovation, Talent und wirtschaftlicher Stärke.

Über den Kongress: LEON 2026 in Wiesbaden

Am 6. Mai 2026 kamen im Casals Forum Wiesbaden Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Sicherheitsinstitutionen zum neuen hessischen Wirtschafts- und Industriekongress LEON zusammen. Das Leitmotiv: Resilienz als entscheidende Standortfrage des 21. Jahrhunderts.

Drei Klammern hielten den Tag zusammen:

  • Resilienz wird zur Standortfrage für Wettbewerbsfähigkeit – angesichts fragiler Lieferketten, geopolitischer Spannungen und steigender Energie- und Sicherheitsanforderungen.
  • Industrie, Innovation und Sicherheit lassen sich nicht länger getrennt denken. Schlüsseltechnologien wie KI oder neue Materialien haben zivile und sicherheitsrelevante Anwendungen.
  • Vom Erkenntnis- zum Umsetzungsproblem. „Wir haben kein Erkenntnisproblem, sondern eine Umsetzungsaufgabe“, formulierte Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori in seiner Eröffnung.

Die Keynotes und Impulse im Überblick

  • Kaweh Mansoori, Hessischer Wirtschaftsminister – Eröffnung
  • Prof. Marcel Fratzscher (DIW Berlin) – Keynote: „Nach uns die Zukunft. Ein neuer Generationenvertrag für Freiheit, Sicherheit und Chancen“
  • Peter R. Manolopoulos (CEO Schunk Group) – „Was uns stark macht: Resilienz im industriellen Mittelstand“
  • Hans-Dieter Kemler (Vorstand Helaba) – „Transformationsfinanzierung in Deutschland – Hessen geht voran“
  • Dr. Pierre Dominique Prümm (Vorstand Aviation, Fraport AG) – „Resilienz neu denken: Wie Luftfahrt in turbulenten Zeiten Zukunft gestaltet“
  • Christoph Bernius (Bereichsvorstand Cyber Risk, Commerzbank AG) – „Cyberresilienz: Europas Weg zu Sicherheit und wirtschaftlicher Stärke“
  • Dr. Kai Beckmann (CEO Merck KGaA) – Videobotschaft zur Zukunft von Merck
  • Defence Panel mit Generalmajor Wolf-Jürgen Stahl (Präsident BAKS), Thomas Mailänder (EDAG), Daniel Zittel (Daimler Truck), Prof. Dr. Andreas Glas (UniBw München), Dr. Hans Christoph Atzpodien (BDSV) und Brigadegeneral Holger Radmann (Landeskommando Hessen): „Warum wir starke Kooperationen zwischen Bundeswehr, Wirtschaft und Innovation brauchen“
  • Nathalia Schomerus (Legal Innovation Lead, Legora) – „Sicherheit und Resilienz der deutschen Industrie in Bezug auf Cybersicherheit“
  • Hessens industrielle Hoffnungsträger – Präsentation von sechs herausragenden hessischen Unternehmen: JUMO, Energiesysteme Groß, Vacuumschmelze, Ponticon, Stephan Schmidt KG und Alexander Binzel Schweisstechnik / Abicor Group
  • Carina Stöttner, Zukunftsforscherin – Abschluss-Keynote: „Die Zukunft der industriellen Arbeit“

Ergänzt wurde das Bühnenprogramm durch 13 Breakout Sessions zu Themen wie Bürokratieabbau, Cybersicherheit, nachhaltige Industrie, Transformationsfinanzierung und sicherheitspolitische Kooperation – sowie ein poetisch-musikalischer Wrap-up zum Abschluss.

Der LEON ist als langfristige Plattform angelegt. Er versteht sich, in den Worten Mansooris, als Auftakt eines Dialogs, der die nächsten Jahre prägen soll: „Die Zukunft des Innovations- und Industriestandorts Hessen entscheidet sich jetzt.“

European Forum Alpbach 2025 – Europa-Inspiration zwischen Alpenpanorama und geopolitischen Debatten

European Forum Alpbach 2025 – Inspiration zwischen Alpenpanorama und geopolitischen Debatten

  • Carina Stöttner

Wenn Nobelpreisträger, Kanzlerkandidaten, Außenministerinnen, Ministerpräsidenten, Tech-Leader, EU-Botschafter und führende Wissenschaftlerinnen zusammenkommen und buchstäblich gemeinsam auf Wanderschaft gehen, um miteinander zu sprechen, dann ist man wohl in Alpbach gelandet.

Das European Forum Alpbach (EFA) gilt als eine Art „europäisches Davos“ mit starkem Fokus auf Demokratie, Gesellschaft und die Rolle Europas in der Welt. Seit 1945 ist das kleine Tiroler Alpendorf einmal im Jahr ein Treffpunkt für Menschen, die Zukunft gestalten: Entscheidungsträger:innen, Vordenker:innen, junge Talente. Unter dem Motto „Recharge Europe“ stand 2025 die Frage im Mittelpunkt, wie Europa in Zeiten multipler Krisen wieder Energie und Orientierungskraft entwickeln kann.

Ich war dieses Jahr erstmals dabei und wollte bewusst einmal aus meiner klassischen Wirtschafts-Bubble in die EU- und Zivilgesellschafts-Bubble springen. Denn welche politischen Rahmenbedingungen gerade im Hintergrund verhandelt werden und welche gesellschaftlichen Zukunftsfragen dort diskutiert werden, ist letztlich auch für die Zukunft von Unternehmen und Wirtschaft hochrelevant.

Ein schönes Zitat aus einem Image-Film als Auftakt zu einer der Diskussionsrunden:

„Dieser Kontinent ist nicht auf Selbstzweifel gegründet. Er besteht aus Menschen mit Mut, Solidarität und dem Willen, ihre Stimme zu erheben.“

Othmar Karas, Präsident des Europäischen Forums Alpbach sagt, wir müssen uns in Perspektivenvielfalt üben:

„Jemand anderes kann genauso recht haben wie ich. Der Schlüssel liegt darin, Kompromisse zu finden.“

Meine Sessions & Eindrücke

Mainstreaming von Extremismus: Wo ist die rote Linie für die Demokratie?

Auf einer Wanderung diskutierte ich mit u. a. Armin Laschet, Carl Bildt, Julia Ebner und Peter Neumann über die Gefahren, wenn extremistische Narrative in den gesellschaftlichen Mainstream einsickern. Wie robust sind unsere Demokratien noch und wo verlaufen die roten Linien, die wir schützen müssen? Besonders eindrücklich war, wie nah politische Praxis und wissenschaftliche Analyse hier zusammengebracht wurden und das nicht im Konferenzsaal, sondern beim Gehen durch die Berge.

“Changing democracy is a hidden process. We need to secure our democratic structures davor, von Rechtspopulisten niedergeschlagen zu werden.” – Armin Laschet, former Minister President of North Rhine-Westphalia & Member of the German Bundestag

Vereint oder losgelöst? Der Kampf um Europas Identität und Zukunft

Mit Martin Selmayr, Helmut Brandstätter, Edit Inotai und Josephine van Zeben ging es um die zentrale Frage: Wie definiert sich Europa in einer Welt, die immer fragmentierter wirkt? Spannend war vor allem, wie unterschiedlich politische, mediale und akademische Perspektiven die Herausforderungen, aber auch die Chancen für die europäische Identität beleuchteten.

 „Externe Kräfte, China, Russland, die USA, tragen zur Anheizung von Extremismus bei. Doch damit er verfängt, müssen in der Gesellschaft bereits Bruchlinien vorhanden sein: eine Bankenkrise, Migrationsdruck oder ähnliche Schwachstellen.“ – Carl Bildt, ehemaliger Ministerpräsident von Schweden

In einem Gespräch während der Wanderung mit Martin Selmayr, EU-Botschafter Rom; ehemaliger Generalsekretär der Europäischen Kommission, über die Ukraine sagte er folgendes:

„Die Herausforderung für eine Gesellschaft und ein System besteht nicht nur darin, von Frieden zu Krieg zu gehen, sondern auch darin, als Nation vom Krieg wieder in den Frieden zurückzukehren.“

Auch sagt er:

„Ich bin fest überzeugt: In nur wenigen Jahren werden wir mehr als 30 Mitgliedstaaten haben.“ und bezieht sich dabei auch auf die Ukraine als neues Mitglied.

Dr. Julia Ebner, Senior Research Fellow & Leiterin des Violent Extremism Lab am Institute for Strategic Dialogue (ISD), University of Oxford, die lange tief in die extremistische Szene eingetaucht ist, meinte:

„Vertrauen verlagert sich von Institutionen hin zu einzelnen Personen, häufig zu Influencern, anstatt in etablierte Organisationen.“ Diese Dynamik sollten wir uns zu Nutze machen.

Josephine van Zeben, Professorin für transnationales Recht; Prorektor für Bildung und akademische Personalentwicklung, European University Institute sagt:

„Wir sprechen ständig über die Probleme, die die EU lösen muss. Aber wir fragen uns selten: Wie sieht Erfolg für die EU eigentlich aus?“

Der strategische Aufbruch Europas: Sicherheit in einer fragmentierten Welt

In einer Zeit, in der geopolitische Risiken zunehmen, wurde hier diskutiert, wie Europa seine Sicherheitspolitik neu denken muss. Mit Katarzyna Pisarska, Sarah Wheaton, Peter Wagner, Robert Brieger und Meredith Whittaker wurde klar: Sicherheit bedeutet heute nicht mehr nur militärische Stärke, sondern auch digitale Souveränität, Resilienz gegen Desinformation und strategische Handlungsfähigkeit im globalen Kontext. Meredith Whittaker, Präsidentin der Signal Foundation sagt:

„Wir müssen in Technologien investieren, die Unabhängigkeit von anderen Staaten ermöglichen und die Monopole der großen Tech-Konzerne herausfordern.“

Sunrise Hike auf die Gratlspitze

Eines meiner „Off topic“ Highlights: Um 4 Uhr morgens startete die Wanderung hinauf auf die Gratlspitze. Inmitten des Sonnenaufgangs über den Alpen entstanden Gespräche, die man in einem Konferenzsaal wohl nie so führen könnte. Für mich ein Format, das inspiriert – Lernen und Austauschen in Bewegung.

Europe in the World – Abschlussdebatte

Zum Abschluss der Europe in the World Days beim European Forum Alpbach 2025 wurde klar: Die alte regelbasierte Ordnung, in der Europa florierte, existiert nicht mehr. „The order in which Europe was thriving is a thing of the past, and it will not come back. Nostalgia is not a strategy,“ betonte Sabine Weyand (Europäische Kommission). Während die USA sich zunehmend aus multilateralen Strukturen zurückziehen, sieht Arancha González Laya (Sciences Po) die Gefahr, dass Europa in eine „vierte Phase“ abrutscht: „The fourth stage of Europe’s evolution could be that we… become somebody else’s colony.“

Die Panelist:innen waren sich einig, dass Europa nur durch tiefere Integration und neue Partnerschaften Stärke gewinnen kann. Shashi Tharoor (Indisches Parlament) fragte provokant: „Can Europe and India be a pole to ourselves and constitute an alternative to both the US and China?“ Andreas Treichl (ERSTE Foundation) warnte hingegen vor Europas Wehrlosigkeit: „We don’t fight with each other, but we let others kill us. This is a major change and we have no means to counter it.“ Für Nobelpreisträger Joseph Stiglitz liegt die Chance Europas in Regulierung und Wettbewerbspolitik: „If Trump says to Europe: Give up your competition policy or face 50% tariffs – what will Europe do?“ Klar wurde: Europa muss seinen Binnenmarkt vollenden, Innovation skalierbar machen und Allianzen ausbauen, sonst bleibt es Spielball einer härteren, multipolaren Welt.

  • Carina Stöttner – European Forum Alpbach6

  • Carina Stöttner – European Forum Alpbach4

  • Carina Stöttner – European Forum Alpbach1

  • Carina Stöttner – European Forum Alpbach2

  • Carina Stöttner – European Forum Alpbach7

  • Carina Stöttner – European Forum Alpbach10

  • Carina Stöttner – European Forum Alpbach11

  • Carina Stöttner – European Forum Alpbach16

  • Carina Stöttner – European Forum Alpbach12

  • Carina Stöttner – European Forum Alpbach9

  • Carina Stöttner – European Forum Alpbach14

  • Carina Stöttner – European Forum Alpbach23

  • Carina Stöttner – European Forum Alpbach21

Was bedeutet das für europäische Unternehmen und ihre Zukunftsstrategie?

  1. Resilienz stärken: Lieferketten diversifizieren, Abhängigkeiten von USA/China reduzieren und neue Partnerschaften suchen.
  2. Binnenmarkt nutzen: Europa als größten Heimatmarkt für Skalierung begreifen.
  3. Tech-Souveränität: weniger Abhängigkeit von US-Plattformen, europäische Alternativen einsetzen. Auch bei Software-Lösungen!
  4. Partnerschaften erweitern: Kooperationen mit dem globalen Süden als strategische Zukunftsoption, auch, um langfristig neue, junge Märkte zu erschließen.

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